Das Wunder von Bern – Subjektives oder objektives Wunder ?

Am Tag des EM-Viertelfinales Spanien – Deutschland jährt sich das „Wunder von Bern“ fast exakt zum 70. Mal (plus ein Tag). Ich freue mich, zu diesem Anlass einen Gastbeitrag von Tim Scheffczyk zum legendären WM-Finale 1954 zwischen Ungarn und Deutschland zu veröffentlichen. Weiterlesen lohnt sich, denn neben Tims stochastischer Expertise gibt es diesmal auch ein … „Das Wunder von Bern – Subjektives oder objektives Wunder ?“ weiterlesen

Gastbeitrag: Relegation – Der VfL Bochum in der Bundesliga: Kein blaues Wunder

Heute gibt’s mal wieder einen Gastbeitrag von Tim Scheffczyk. Schön doppeldeutig erscheint auf dieser Dresdner Seite das Stichwort Blaues Wunder – hier allerdings bezogen auf die Vereinsfarben des Fußballvereins VfL Bochum, nicht auf die gleichnamige Elbbrücke in Dresden. Der VfL Bochum setzt sich in der Relegation für die Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf im Elfmeterschießen durch … „Gastbeitrag: Relegation – Der VfL Bochum in der Bundesliga: Kein blaues Wunder“ weiterlesen

Geht nicht, gibt´s nicht – Probability at Risk

0% – Dieser Wert steht in der Nachbetrachtung einer Versuchsreihe dafür, dass ein Ereignis nicht eingetreten ist. So weit, so gut. Prognostiziert man jedoch für ein zukünftiges Ereignis eine Auftretenswahrscheinlichkeit von 0%, würde man dieses Ereignis schlicht unmöglich klassifizieren. Das ist jedoch ein Trugschluss. Denn geht nicht, gibt’s nicht. Dies gilt auch in der Statistik. Die relative Häufigkeit von 0% ist daher als Schätzer der Wahrscheinlichkeit in diesem Fall ungeeignet. Anhand der Methodik der «Probability at Risk » kann eine Schätzung der Wahrscheinlichkeit vorgenommen werden, auch wenn das Ereignis bisher (noch) nicht eingetreten ist. Beispiele aus dem Sport & TV, sowie dem Gesundheitswesen sollen zum einen die Vielschichtigkeit dieser Problematik aufzeigen, wie gleichzeitig auch die Methodik anschaulich erläutern.

0% – Dieser Wert steht in der Nachbetrachtung einer Versuchsreihe dafür, dass ein Ereignis nicht eingetreten ist. So weit, so gut. Prognostiziert man jedoch für ein zukünftiges Ereignis eine Auftretenswahrscheinlichkeit von 0%, würde man dieses Ereignis schlicht unmöglich klassifizieren. Das ist jedoch ein Trugschluss. Denn geht nicht, gibt’s nicht. Dies gilt auch in der Statistik. Die relative Häufigkeit von 0% ist daher als Schätzer der Wahrscheinlichkeit in diesem Fall ungeeignet. Anhand der Methodik der «Probability at Risk » kann eine Schätzung der Wahrscheinlichkeit vorgenommen werden, auch wenn das Ereignis bisher (noch) nicht eingetreten ist. Beispiele aus dem Sport & TV, sowie dem Gesundheitswesen sollen zum einen die Vielschichtigkeit dieser Problematik aufzeigen, wie gleichzeitig auch die Methodik anschaulich erläutern.

Die Achterbahnfahrt des SC Freiburg im DFB-Pokal 2021/22

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ein einziges Spiel entscheidet über Ausscheiden und Weiterkommen. David gegen Goliath. David schafft es im Fußball doch immer wieder Goliath zu bezwingen. Speziell im DFB-Pokal erscheint es so, dass es den unterklassigen Vereinen häufig gelingt die Top-Klubs zu ärgern. Wieso ist das so?

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ein einziges Spiel entscheidet über Ausscheiden und Weiterkommen. David gegen Goliath. David schafft es im Fußball doch immer wieder Goliath zu bezwingen. Speziell im DFB-Pokal erscheint es so, dass es den unterklassigen Vereinen häufig gelingt die Top-Klubs zu ärgern. Wieso ist das so?

Gastbeitrag: Siegchancen bei „Schlag den Star“ – eine stochastische Analyse

In dem Fernsehformat Schlag den Star treten zwei Prominente in 15 verschiedenen und zuvor unbekannten Spielen gegeneinander an. Das Punktesystem bei Schlag den Star sieht für jedes Spiel eine linear ansteigende Zahl an Wertungspunkten vor. Erhält der Sieger des ersten Spieles einen Punkt, kann der Gewinner des zweiten Spieles zwei Punkte auf sein Punktekonto verbuchen. … „Gastbeitrag: Siegchancen bei „Schlag den Star“ – eine stochastische Analyse“ weiterlesen

Signifikant: Gummibärchen verursachen Akne

Wird ein signifikantes Studienergebnis veröffentlicht, so flößt das vielen Menschen Respekt ein – völlig zu Recht natürlich. Es erhält damit die höheren Weihen wissenschaftlicher Unabweisbarkeit. Eine Möglichkeit, einen signifikanten Zusammenhang (Korrelation) zu entdecken, zeigt hier mein Lieblings-Webcomic xkcd (leider und, Dank des feinen Humors, zugleich glücklicher Weise auf englisch): man testet einfach so lange so … „Signifikant: Gummibärchen verursachen Akne“ weiterlesen

Beeinflusst die Partnerschaft das Geschlecht des Nachwuchses?

Ein nicht mehr ganz neuer Artikel auf Spiegel Online [URL nicht mehr erreichbar] berichtet von einer Studie, derzufolge die familiären Verhältnisse das Geschlecht des Nachwuchses beeinflussen. So soll eine stabile Partnerschaft die Wahrscheinlichkeit für einen Sohn um 14% erhöhen. Dank einer hohen Fallzahl (über 86.000 Geburten in über 61.000 Familien) war der Unterschied statistisch signifikant. … „Beeinflusst die Partnerschaft das Geschlecht des Nachwuchses?“ weiterlesen

ad hoc und post hoc

Ad hoc ist aus der Alltagssprache geläufig. Dieser lateinische Ausdruck heißt übersetzt „zur Sache passend“ oder „für diesen Augenblick gemacht“. Im übertragenen Sinn geht es um improvisierte Handlungen oder spontan aus einer Situation heraus Entstandenes. In der Marktforschung ist der Begriff positiv belegt; so wirbt beispielsweise die GfK Kynetec, die zur renommierten GfK-Gruppe gehört, mit … „ad hoc und post hoc“ weiterlesen

Wahrscheinlichkeit = Chance?

Die Begriffe Chance und Wahrscheinlichkeit werden häufig synonym verwendet: Wie hoch ist die Chance, dass mein Lieblingsverein deutscher Fußballmeister wird? oder: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mein Lieblingsverein deutscher Fußballmeister wird? Besteht zwischen diesen Aussagen ein Unterschied? Sogar auf einer Statistik-Seite bin ich kürzlich über folgende Definition für Wahrscheinlichkeit gestolpert: „Die Wahrscheinlichkeit ist die Chance, … „Wahrscheinlichkeit = Chance?“ weiterlesen