In eigener Sache: Seitenstatistik April 2012 / Fortschreibung von Trends

Hier die Seitenstatistiken des Monats April 2012. Seit ich etwas häufiger Artikel veröffentliche, steigen die Besucherzahlen – bescheiden, aber sichtbar. Seitenstatistik: Besuche (visits): 748 eindeutige Besucher (unique visitors): 600 Seitenaufrufe (pageviews): 1.992 Seiten pro Besuch: 2,66 Einnahmen: Google AdSense: 0,35 € Das Geld hau ich gleich in einer rauschenden Sause auf den Kopf. Ach nein … „In eigener Sache: Seitenstatistik April 2012 / Fortschreibung von Trends“ weiterlesen

T-Test oder U-Test?

Bei Mittelwertvergleichen steht der Forscher oft vor der Frage, ob parametrische Verfahren wie der t-Test eingesetzt werden können oder ob auf nichtparametrische Tests wie den Mann-Whitney-U-Test ausgewichen werden muss. Parametrische Verfahren weisen eine höhere Teststärke auf, d. h. sie können tatsächlich vorhandene Unterschiede eher nachweisen, da sie mehr Informationen in den Daten nutzen. Ihr Nachteil … „T-Test oder U-Test?“ weiterlesen

Beeinflusst die Partnerschaft das Geschlecht des Nachwuchses?

Ein nicht mehr ganz neuer Artikel auf Spiegel Online [URL nicht mehr erreichbar] berichtet von einer Studie, derzufolge die familiären Verhältnisse das Geschlecht des Nachwuchses beeinflussen. So soll eine stabile Partnerschaft die Wahrscheinlichkeit für einen Sohn um 14% erhöhen. Dank einer hohen Fallzahl (über 86.000 Geburten in über 61.000 Familien) war der Unterschied statistisch signifikant. … „Beeinflusst die Partnerschaft das Geschlecht des Nachwuchses?“ weiterlesen

Fachchinesisch: einseitig

Der Begriff einseitig ist in der Alltagssprache wohl bekannt; ein Satz wie dieser dürfte für Deutschsprachige leicht verständlich sein: Optimisten sind ebenso einseitig wie Pessimisten – aber sie sind glücklicher. (Dank an spruchfun.de) Der Statistiker denkt eher an einseitige und zweiseitige Signifikanztests. Mit einseitigen Tests werden gerichtete Hypothesen geprüft, mit zweiseitigen ungerichtete Hypothesen. Beispiel für eine … „Fachchinesisch: einseitig“ weiterlesen

Macht Reichtum unmoralisch?

Eine kürzlich veröffentliche Studie kommt zu dem Ergebnis: Wohlhabende Menschen sind eher dazu bereit, sich zu nehmen, was sie wollen – und dafür auch Regeln zu brechen. Dies gelte im Straßenverkehr ebenso wie im Sozialleben. Als Begründung wird eine positivere Einstellung zur Gier angeführt. Das methodische Vorgehen klingt einleuchtend: zum einen konnten die Verhaltensunterschiede nicht … „Macht Reichtum unmoralisch?“ weiterlesen

Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern im Osten geringer

Laut Statistischem Bundesamt verdienen Männer in Deutschland durchschnittlich 23% mehr als Frauen. Der Lohnunterschied ist jedoch regional sehr unterschiedlich: in Westdeutschland beträgt er 25%, im Osten nur 6%. Die Suche nach Gründen ist ein klassischer Anwendungsfall für multivariate Verfahren mit Drittvariablenkontrolle, z. B. Regressionsanalysen. Kontrolliert man das Einkommen nach Art der Tätigkeit und Ausbildung, so … „Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern im Osten geringer“ weiterlesen

ad hoc und post hoc

Ad hoc ist aus der Alltagssprache geläufig. Dieser lateinische Ausdruck heißt übersetzt „zur Sache passend“ oder „für diesen Augenblick gemacht“. Im übertragenen Sinn geht es um improvisierte Handlungen oder spontan aus einer Situation heraus Entstandenes. In der Marktforschung ist der Begriff positiv belegt; so wirbt beispielsweise die GfK Kynetec, die zur renommierten GfK-Gruppe gehört, mit … „ad hoc und post hoc“ weiterlesen

Titanic, Untergang, SPD, Weltkulturerbe und Dresden …

2012 markiert den hundertsten Jahrestag des Titanic-Untergangs. Einige Zahlen: ca. 1.500 Tote beim Untergang am 15.4.1912, ca. 700 Überlebende April 2012: Eröffnung eines Titanic-Zentrums für 97 Mio. Pfund in Belfast/Irland; dort war das Schiff einst gebaut worden Versteigerung der Speisekarte mit dem letzten Mittagsmenü auf dem Schiff für 76.000 Pfund (rund 91.000 Euro) Titanic-Film (1997): … „Titanic, Untergang, SPD, Weltkulturerbe und Dresden …“ weiterlesen

CRISP-DM: Ein Standard-Prozess-Modell für Data Mining

CRISP-DM steht für CRoss-Industry Standard Process for Data Mining. Dieses branchenübergreifende Prozess-Modell wurde ab 1996 im Rahmen eines EU-Förderprojekts entwickelt, und zwar von so namhaften Teilnehmern wie DaimlerChrysler (damals noch Daimler-Benz) und SPSS (damals ISL). Es ist nicht eigentumsrechtlich geschützt. Update: Der neuere Standard heißt ASUM-DM (Analytics Solutions Unified Method for Data Mining/Predictive Analytics). Es … „CRISP-DM: Ein Standard-Prozess-Modell für Data Mining“ weiterlesen

Seriöse Marktforschung vs. Werbung / Verkaufsförderung

Kürzlich flatterte ein Schreiben ins Haus, überschrieben mit „ExperteN Befragung 2012“. Darunter heißt es: Wichtige Meinungsumfrage! Ihre Teilnahme wird belohnt – gleich öffnen und profitieren! Zum Thema Dresden – ein wieder auferstandenes Elbflorenz? werden immerhin 8 geschlossene Fragen präsentiert, die schnell durch Ankreuzen beantwortet werden können. Zur Belohnung gibt es ein persönliches Dankeschön-Paket – und jetzt … „Seriöse Marktforschung vs. Werbung / Verkaufsförderung“ weiterlesen