Karl May: 100 Jahre nach seinem Tod weiterhin präsent

Einige Zahlen zu Karl Mays ungebrochener Popularität 100 Jahre nach seinem Tod 1912:

  • geschätzter Besucheranstieg im Karl-May-Museum Radebeul: +5%
    Besucherzahl in seinem ehemaligen Wohnhaus Villa Shatterhand 2011: 56.000
  • Anzahl Teilnehmer an einer Kranzniederlegung am Grab des Dichters in Radebeul, an seinem Todestag, dem 30. März: ca. 250
  • Anzahl Gäste bei den Karl-May-Festtagen im Lößnitzgrund: ca. 30.000
  • Anzahl Besucher des Karl-May-Abenteuers Old Shurehand, das 2012 auf der Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz aufgeführt wurde: ca. 14.500
    Anzahl Aufführungen: 21

In Karl Mays Geburtshaus in Hohenstein Ernsttal wurde verständlicher Weise mehr an seinen 170. Geburtstag erinnert, zum Beispiel mit der Sonderausstellung „Karl May lebt“. Zum Besucheranstieg und den gestiegenen Umsätzen im Museumsshop liegen mir leider keine Zahlen vor.

Im Zwickauer Robert-Schumann-Haus wurde zu Jahresbeginn auf Mays betrügerische Seite hingewiesen. Von 1865 bis 1868 verbüßte er eine Haftstrafe in der damaligen Arbeitsanstalt Schloss Osterstein.

Die Freilichtbühne Bischofswerda veranstaltete Deutschlands kleinste Karl-May-Spiele mit den jüngsten Schauspielern:

  • Anzahl schauspielernder Kinder und Jugendliche: ca. 70
  • Alter: bis 18 Jahre
  • Anzahl Aufführungen: 20
  • Anzahl Zuschauer: ca. 9.200
  • Titel des Stücks 2012: Winnetou I
  • Alter der Hauptdarsteller Old Shatterhand und Winnetou: 12 Jahre

Hier finden Sie eine Übersicht über Museen in Dresden und Umgebung.

Quelle: Sächsische Zeitung