Waldschlösschenbrücke: Blitzerzahlen von Eröffnung bis Ende Oktober (30er-Zone)

Waldschlösschenbrücke, August 2013

Von der Eröffnung der Waldschlösschenbrücke am letzten Augustwochenende bis Ende Oktober galt nachts ein Tempolimit von 30 km/h. Hier eine kurze Blitzer-Bilanz für diese erste kurze Blitzer-Saison:

  • Anzahl geblitzter Geschwindigkeitsübertretungen: 4.966
  • Mindesteinnahmen für die Stadt Dresden (Berechnungsbasis: niedrigstes Bußgeld): 75.000 Euro
  • Vergleich zu den Kosten der Geräte: sie wären ca. zur Hälfte bezahlt
  • Geschwindigkeitsrekord eines PKW: 103 km/h; Konsequenzen:
    Bußgeld: 280 Euro
    Punkte in Flensburg: 4
    Fahrverbot: ja, zwei Monate
  • absoluter geblitzter Geschwindigkeitsrekord: 140 km/h
    Täter: Motorradfahrer;
    juristische Konsequenzen: keine;
    Grund: Motorräder werden wie Autos von vorn geblitzt, weisen dort aber kein Kennzeichen auf
  • überwiegende Fahrtrichtung der Geblitzten: Richtung Johannstadt
  • Anzahl Hufeisennasen (Fledermäuse), die laut Experten vor den Toren Dresdens leben: ca. 1.000

Dieser Beitrag ist ein Update zu Waldschlösschenbrücke: Verkehrsbilanz nach einem Monat.

Hier finden Sie einen Überblick über die Dresdner Elbebrücken, und hier gibt es ein Brücken-Quiz. Hier kommen Sie zur Artikelübersicht zur Waldschlösschenbrücke.

Quelle: Sächsische Zeitung

8 Gedanken zu „Waldschlösschenbrücke: Blitzerzahlen von Eröffnung bis Ende Oktober (30er-Zone)“

  1. hweckbrodt – Dresden – Ich bin freiberuflicher Journalist in Dresden und leite das Online-Magazin Oiger. Meine Spezialgebiete sind insbesondere Wirtschaft und Forschung in Sachsen sowie Zeitgeschichte. Studiert habe ich Geschichte und Publizistik an der FU Berlin.
    Heiko Weckbrodt sagt:

    Es geht ja auch die Legende um, dass sich manche Fahrer (zumindest anfangs) mit Absicht haben blitzen lassen, um sich das Erinnerungsfoto an die Wand zu nageln 😉

    1. Ich bin mal so frech zu behaupten, dass das mehr als eine Legende ist … Dann müssten die Blitzerzahlen nächstes Jahr niedriger sein. Wenn nicht, kann man immer noch behaupten, dass weiterhin Erinnerungsfotos „in Auftrag gegeben werden“.

  2. Überwacht werden übrigens auch „unerwünschte Eindringlinge“ in den Tunneln. Anzahl Kameras: 33! Am ersten Tag wurden dabei 15 Fußgänger in den Röhren entdeckt. Abschreckung: direkte Ansprache über Lautsprecher. Später waren es nur noch ein bis zwei Fußgänger pro Tag.
    Quelle: Sächsische Zeitung

  3. Leider muss man bei den Bußgeldeinnahmen noch die Wartungs- und Verwaltungskosten und das Porto für die Briefe abziehen. Trotzdem dürften sich die Blitzer innerhalb von 3-5 Jahren rechnen. Ich wäre ja dafür, dass auf der anderen Elbseite auch noch ein Pärchen aufgestellt wird. Das sieht symmetrischer aus ;).

    1. Hallo Jürgen,
      danke für den Hinweis. Natürlich gilt nicht “Einnahmen = Gewinn”.

      Meines Wissens sind es schon vier Blitzer, je zwei pro Richtung.

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