Energiewende: Anteil erneuerbarer Energien 1990 – 2012

Windpark Schneebergerhof. Im Vordergrund eine Photovoltaikanlage mit Dünnschichtsolarzellen. In der Bildmitte eine Windturbine vom Typ Enercon E-66 (1,5 MW), rechts daneben eine Enercon E-126 (7,5 MW) und ganz rechts wieder eine Enercon E-66.

Wie hat sich der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland seit der Wende 1990 entwickelt? Hier eine Grafik:

Erneuerbare Energien - Anteil an der Bruttostromerzeugung bis 2012
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Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Deutschland stieg nahezu kontinuierlich. Im Jahr der Wiedervereinigung lag er bei aus heutiger Sicht mageren 3,6%, seit 2011 beträgt er mehr als ein Fünftel. 2011 übertraf er sogar die Atomstromproduktion, als nach den Kernschmelzen von Fukushima acht AKWs vom Netz genommen wurden.

Der generell steigende Trend wurde nur in Ausnahmefällen durchbrochen. Von 1990 auf 1991 ging der Anteil um 0,4% zurück, von 1995 auf 1996 und 0,5% und von 2002 auf 2003 wieder um 0,4%. In den letzten Jahren stieg der Anteil der „Erneuerbaren“ kontinuierlich von 7,5% auf 21,9%.

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