Energiewende: Anstieg der EEG-Umlage 2003 bis 2014

Windpark Schneebergerhof. Im Vordergrund eine Photovoltaikanlage mit Dünnschichtsolarzellen. In der Bildmitte eine Windturbine vom Typ Enercon E-66 (1,5 MW), rechts daneben eine Enercon E-126 (7,5 MW) und ganz rechts wieder eine Enercon E-66.

Spätestens seit dem deutlichen Anstieg im Jahr 2013 wird die EEG-Umlage für Haushaltskunden (wieder) stark diskutiert. Hier ein Überblick über die Entwicklung seit 2003:

Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden bis 2013
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Bis 2007 war der Anstieg der EEG-Umlage, zumindest aus heutiger Sicht, noch relativ moderat. 2008 wurde erstmals die 1-Cent-Grenze pro Kilowattstunde überschritten. Zwei Jahre später waren es schon mehr als zwei Cent, 2011 erstmals über 3 Cent, und nach einer Beinahe-Stagnation 2012 kletterte die Umlage in diesem Jahr auf 5,28 Cent je Kilowattstunde. Damit hat sich die EEG-Umlage in den letzten 10 Jahren mehr als verzwölffacht. 2014 soll ein weiterer Sprung auf 6,24 Cent erfolgen.



Auf welche Faktoren ist der enorme Anstieg im Jahr 2014 zurückzuführen?

Größter Treiber der EEG-Umlage ist einer Statistik zufolge, die auf den Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE) zurückgeht, der Rückgang des Börsenstrompreises (36%). Die Bevorzugung von Industriekunden gegenüber Haushaltskunden liegt mit einem Anteil von 33% an zweiter Stelle, erst danach schlagen mit 15% die reinen Förderkosten zu Buche. Weitere Faktoren sind die Liquiditätsreserve (14%) sowie die Marktprämie (2%).

Hier finden Sie eine Artikelübersicht zum Stichwort Energiewende.

Kollege Frank (Franks gesammeltes Halbwissen) schreibt lesenswerte Diskussionsbeiträge über die Energiewende.




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