Erneuerbare Energien erzeugten 2011 mehr Strom als AKWs

Windpark Schneebergerhof. Im Vordergrund eine Photovoltaikanlage mit Dünnschichtsolarzellen. In der Bildmitte eine Windturbine vom Typ Enercon E-66 (1,5 MW), rechts daneben eine Enercon E-126 (7,5 MW) und ganz rechts wieder eine Enercon E-66.

Durch die Abschaltung von acht Atomkraftwerken in Deutschland nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat sich der Stromexport Deutschlands zwar verringert, die Bundesrepublik ist jedoch nach wie vor kein Strom-Importeur.

Vor dieser Abschaltung stammten 22% der deutschen Stromerzeugung aus 17 Atomreaktoren. Nun sind allerdings nur noch 9 AKWs am Netz. Laut dem Bundesverband der Energien- und Wasserwirtschaft leisteten die regenerativen Energien 2011 einen Anteil von 19,9% und damit erstmals mehr als die Atomkraftwerke. Die Erneuerbaren Energien liegen nun an zweiter Stelle hinter den fossilen Energieträgern (v. a. Braunkohle und Steinkohle).

Quellen:



Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Pressemitteilung vom 29.12.2011: Erneuerbare Energien wichtiger Pfeiler für die Energieversorgung
(P. S. George Orwell hätte in „1984“ dieses Ministerium nicht treffender benennen können.)

Solar- und Windenergie, Verbraucherportal – Erneuerbare Energien: Platz zwei im deutschen Energiemix 2011 – Kernenergie nur vierte Kraft

First Mover – Das Netzwerk der Investment-Pioniere – Energiemix in Deutschland: Atomkraft macht Platz für Erneuerbare Energien




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