Umfrage: Zustimmung zur Waldschlösschenbrücke gestiegen

Waldschlösschenbrücke, August 2013

Laut einer aktuellen Umfrage ist die Zustimmung der Dresdner zur Waldschlösschenbrücke im Vergleich zum Baubeginn 2007 bzw. zum Bürgerentscheid 2005 gestiegen. Einige Zahlen:

Waldschlösschenbrücke im September 2011
  • Anteil Dresdner, die den Bau der Waldschlösschenbrücke für richtig halten: 82%
    Anteil Dresdner, die dem Brückenbau 2005 anlässlich des Bürgerentscheids zustimmten: knapp 68%
  • Anteil positiver Bewertungen bei ursprünglichen Brückengegnern: ca. 25%
    (d. h. rund ein Viertel früherer Brückengegner bewerten sie jetzt positiv)
  • Anteil negativer Bewertungen bei ursprünglichen Befürwortern: ca. 1%
    (d. h. eine Meinungsänderung ins Negative kam nur in Ausnahmefällen vor)
  • Unterschiede in der Bewertung der Waldschlösschenbrücke nach Bildung:
    bei Abiturienten sind negative Einstellungen am häufigsten, allerdings beträgt die Zustimmung immer noch 75%
  • Unterschiede in der Bewertung der Waldschlösschenbrücke nach Alter:
    18- bis 24-Jährige: 55% finden den Bau richtig
    45- bis 59-Jährige: 92% finden den Bau richtig
  • Anteil Dresdner, die den Verlust des Unesco-Welterbetitels bedauern: 56%;
    Befragte, die dem verlorenen Titel nicht mehr nachtrauern: 37%
    (der Rest hat sich wohl nicht festgelegt)

Hier die Zustimmung zur Waldschlösschenbrücke im Zeitverlauf:

Sind Sie für oder gegen den Bau der Waldschlößchenbrücke? (Angaben in Prozent) Quelle: TU Dresden, Institut für Kommunikationswissenschaften


Auftraggeber war die Sächsische Zeitung; durchgeführt wurde die Erhebung von der Saxophon GmbH und dem Institut für Kommunikationswissenschaften der TU Dresden. 501 Dresdner haben teilgenommen. Die Befragung soll repräsentativ gewesen sein – welche Kriterien dabei berücksichtigt wurden, verrät die SZ leider nicht. Vermutlich zumindest Alter und Geschlecht, vielleicht auch Stadtteile.

Kennen Sie sich gut mit den Dresdner Elbbrücken aus? Dann testen Sie Ihr Wissen beim Dresdner Brückenquiz.

Quelle:
Sächsische Zeitung
siehe auch Kommentar: Die Brücke gehört jetzt zu Dresden




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