Verkehr auf den Elbbrücken lässt nach

Augustusbrücke, Dresden

Zahlen zur Entwicklung der Verkehrsmengen auf den Elbbrücken

  • Gesamtzahl PKW und LKW auf den Elbbrücken pro Tag (ohne Autobahnbrücke):
    2008: ca. 201.000
    2011: ca. 195.000
  • Trend auf einzelnen Brücken:
    Marienbrücke, Flügelwegbrücke: leichter Anstieg
    Augustusbrücke: konstant auf niedrigem Niveau
    Albertbrücke, Carolabrücke, Blaues Wunder: Rückgang
  • größte Veränderung: Albertbrücke
    2008: 39.800 Autos und Lastkraftwagen pro Tag
    2011: täglich 31.000
Augustusbrücke, Dresden
Blick von der Brühlschen Terrasse auf die Augustusbrücke

Erklärungsversuche für sinkende Verkehrsmengen

  • Ausweichen auf die A17 (eröffnet Ende 2006;
    vermutlich brauchte die Verkehrsverlagerung eine Umstellungszeit)
  • verstärkte S-Bahn-Nutzung
  • Umstieg aufs Fahrrad:
    1998 wurden 10% aller Wege innerhalb Dresdens mit dem Fahrrad zurückgelegt,
    inzwischen wird die Zahl mit 16% angegeben
    (Fachbegriff: „modal split“, d. h. Aufteilung der Wege auf Verkehrsmittel);
    der Anteil der PKW-Fahrten an allen Wegen sank von 44% auf 41%

Für steigende Verkehrszahlen sprechen hingegen die gestiegenen Einwohnerzahlen sowie die steigenden Pendlerzahlen.

Die Verkehrsmengen auf den Zufahrtsstraßen zur Autobahn sollen angeblich nicht gestiegen sein: die Anzahl der PKW und LKW wird gegenüber 2005 als konstant angegeben, gegenüber 2003 sogar als rückläufig.



Ich bin gespannt, wie die Waldschlösschenbrücke angenommen wird und wie stark der Verkehr auf ihr sich im Zeitverlauf (nach der Gewöhnungsphase) verändert wird.

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Quelle: Sächsische Zeitung




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