Das Verkehrsmuseum Dresden in Zahlen

Verkehrsmuseum Dresden

Einige Zahlen zum Verkehrsmuseum Dresden (Augustusstraße 1, am Neumarkt), zunächst eine Zeittafel:

Verkehrsmuseum

Bau, Namensgebung und Sammlungsbeginn

  • 1586 bis 1591 Ausbau des Residenzschlosses, veranlasst von Kurfürst Christian I.; dabei Entstehung des heutigen Museumsbaus
  • seit 1876 trägt das Haus nach König Johann den Namen Johanneum
  • 1877 Sammlungsbeginn des späteren Sächsischen Eisenbahnmuseums;
    gilt als Anfang des Verkehrsmuseums hinsichtlich Ursprung und Tradition

Kriegsschäden, allmählicher Wiederaufbau in der DDR

  • 13./14.2.1945 fast vollständige Zerstörung des Johanneums im Zweiten Weltkrieg
  • 1952 Gründung des Verkehrsmuseums im Zusammenhang mit der Einrichtung der Hochschule für Verkehrswesen;
    erste Unterkunft: ein Schuppen im Güterbahnhof Dresden-Neustadt;
    erste Exponate: die nach Krieg verbliebenen Sammlungsstücke des Sächsischen Eisenbahnmuseums
  • ab 1954 Wiederaufbau, Ausbau zum Ausstellungsgebäude
  • 1955 Das Johanneum wird zur Volksbaustelle erklärt
  • 1956 erste Ausstellung anlässlich der 750-Jahr-Feier Dresdens:
    120 Jahre sächsische Verkehrsgeschichte
  • 1958 Eröffnung der ständigen Ausstellung zum Eisenbahnverkehr
  • 1959 Eröffnung der Schifffahrts-Ausstellung im „Langen Gang“
  • 1962 Zehnjähriges Bestehen: Eröffnung der Kraftfahrzeug-Ausstellung im Lichthof
  • 1968 Abschluss der Rekonstruktion des Johanneums
  • 1970/72 Eröffnung der Ausstellung zur Luftfahrt / Luftschifffahrt;
    damit waren alle heutigen Zweige präsent:
    Eisenbahn, Kraftfahrzeuge, Fahrräder, Städtischer Nahverkehr, Schifffahrt, Luftverkehr
  • 1983 Nutzungsbeginn des Renaissance-Stallhofes für kulturelle Veranstaltungen

Nachwendezeit: Wechsel der Trägerschaft, neue Konzepte

  • 1990 Das Verkehrsmuseum erhält den Status eines Landesmuseums anlässlich der Gründung des Freistaats Sachsen
  • 1992 erstes Dresdner Dampflokfest
  • 1994 Neugestaltung der ständigen Kraftfahrzeug-Ausstellung;
    Schwerpunkt: Automobilbau in Sachsen und Thüringen
  • 1996 Eröffnung des Ausstellungskomplexes Treffpunkt Kinder
  • 1999 Teilnahme an der ersten Museumssommernacht
  • 2000 erste Website des Verkehrsmuseums Dresden
  • 2002 Starke Beschädigungen bei der Jahrhundertflut;
    Verschiebung der Feierlichkeiten zum 50jährigen Jubiläum;
    Gründung des Fördervereins Verkehrsmuseum Dresden e. V.


  • 2006 Verkehrsmuseum wird gGmbH;
    neue Träger: Stadt Dresden und Gesellschaft zur Unterstützung des VMD
  • 2009 Sanierung der Fassade inkl. Fenster und Außentüren im Neorenaissancestil

"Großer Hecht" im Dresdner Verkehrsmuseum

Weitere Zahlen:

  • Anzahl originaler Schienenfahrzeuge: 105;
    aus Platzgründen können jedoch nur 8 im Johanneum ausgestellt werden
  • Anzahl Fahrräder aus rund 190 Jahren Fahrradgeschichte: ca. 30
  • Bestand der Bibliothek:
    über 61.000 Medieneinheiten; darunter:
    ca. 28.000 Monographien
    17.800 gebundene Zeitschriftenjahrgänge
    über 8.500 Kraftfahrzeug-Prospekte
    ca. 100 laufend gehaltene Zeitschriften
    dazu DVD, CD-Roms, Karten etc.
  • Archivbestand:
    Anzahl Fahrausweise aus allen Verkehrsbereichen: ca. 14.000
    Anzahl Postkarten mit Technik- und Verkehrsmotiven: ca. 40.000
    Anzahl dokumentarischer Fotos: ca. 137.000
  • Größe der Werkstatt: 300 Quadratmeter

Zum Weiterlesen:

Der neue Bildatlas d. DDR-Straßenverkehr: So war der Alltag im Osten
Die Eisenbahnfahrzeuge des Verkehrsmuseums Dresden
Motorräder im Verkehrsmuseum Dresden.

Hier finden Sie weitere Sehenswürdigkeiten in Dresdens Historischer Altstadt sowie eine Übersicht über Museen in Dresden und Umgebung.

Quelle: Verkehrsmuseum Dresden

 

 




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