Mieten in Dresden: steigende Betriebskosten (2010/2012)

200-Euro-Schein

Einige Zahlen zu den Betriebskosten für Mieter in Dresden:

  • Durchschnittliche Betriebskosten pro Quadratmeter (qm) und Monat: 2,35 €
  • Durchschnittliche Betriebskosten, wenn alle denkbaren Kostenarten auftreten (welche das sein können, wird aus der folgenden Aufschlüsselung deutlich):
    2,79 €

200-Euro-Schein

Betriebskosten 2010 in Dresden: Beispielrechnung

  • Beispielrechnung für eine 70 Quadratmeter große Wohnung bei Anfallen aller Kostenarten; Gesamt-Betriebskosten pro Jahr: 2.343,60 €
  • Aufschlüsselung der Betriebskosten nach Kostenarten (pro qm und Monat):
    [Wie gesagt treffen nicht alle Kostenarten auf jede Mietwohnung zu]
    Heizung: 1,00 €
    Wasser inkl. Abwasser: 0,33 €
    Hauswart: 0,24 €
    Warmwasser: 0,20 €
    Grundsteuer: 0,17 €
    Aufzug: 0,16 €
    Antenne / Kabel: 0,15 €
    Versicherung: 0,12 €
    Müllbeseitigung: 0,11 €


    Gebäudereinigung: 0,11 €
    Gartenpflege: 0,08 €
    Strom allgemein: 0,04 €
    Straßenreinigung: 0,03 €
    Schornsteinreinigung: 0,02 €
    Sonstige: 0,03 €
    In der Summe sind das die oben genannten 2,79 €.

Datenbasis, Mieterverein, Abrechnungsfehler bei Betriebskostenabrechnungen

  • Datenbasis: Abrechnungswerte aus dem Jahr 2010 von ca. 220.000 Quadratmetern Wohnfläche; die Datenerhebung erfolgte 2011/2012;
    Erhebung in Zusammenarbeit mit mindUp GmbH
  • Übrigens bezeichnet sich der Mieterverein Dresden selbst als
    Mieterverein mit der längsten Tradition in Deutschland: seit 1868
  • Laut SZ lagen die durchschnittlichen Betriebskosten drei Jahre zuvor nur bei 2,09 € je Quadratmeter und Monat; Hauptgrund für den Anstieg dürfte der kalte Winter gewesen sein
  • Fehler bei der Abrechnung passieren häufig beim Thema Müllbeseitigung: Korrekter Weise müsste der Leerstand herausgerechnet werden; die Gagfah versäumt dies anscheinend, korrigiert den Posten jedoch bei Beanstandung

Quellen:
Mieterverein Dresden; Übersicht (PDF)
Die Sächsische Zeitung berichtete ebenfalls.

Yenidze / Dresden: Die Perle im "Nahen Osten"

4 Gedanken zu „Mieten in Dresden: steigende Betriebskosten (2010/2012)“

  1. Schade dass Dresden ,gerade für Neu-Mieter, immer teurer wird. Es steigen ja nicht nur die Betriebskosten, auch die Kaltmiete pro m2 stieg in den letzten Jahren rasant an. Wenn das so weitergeht ist man bald auf Hamburg-Niveau angekommen… und das im Osten

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