Wasserverbrauch: Dresdner großzügiger als Leipziger

Zahlen zum durchschnittlichen Wasserverbrauch pro Person und Tag in Leipzig, Dresden und anderswo:

  • Leipzig 2011: 86 Liter
  • Dresden 2011: 97,5 Liter; das ist der höchste Wert in Sachsen
  • Bundesdurchschnitt 2011: 122 Liter
  • Erzgebirgskreis 2011: 71,4 Liter; das ist der niedrigste Wert in Sachsen
  • Sachsen 2010: 84,2 Liter
  • Sachsen 2004: 88,4 Liter
  • Dresden 1989: 160 Liter
  • „virtueller“ Wasserverbrauch in Deutschland: 4.000 Liter je Person und Tag
    Gemeint ist die Wassermenge, die zur Warenproduktion benötigt wird.


Gründe für den Rückgang beim Wasserverbrauch seit der Wende: Schließung von Industriebetrieben sowie Sanierungen von Häusern und Gebäuden, die mit wassersparenden Geräten ausgestattet wurden.

Kehrseite des aufmerksamen Wassersparens: geringere Durchflussgeschwindigkeit, höhere Ablagerungen, Verkeimung. Wasserversorger müssen Leitungen und Kanäle deshalb zusätzlich spülen, was Kosten verursacht, die wiederum auf die Verbraucher umgelegt werden. Im Grunde müsste es „Gebraucher“ heißen, denn durch den Wasserkreislauf geht das Wasser nicht verloren, es ist kein begrenzter Rohstoff.

Dieser Beitrag ist ein Update zu Weltwassertag: Sachsen verbrauchen immer weniger Trinkwasser.

Quellen:
DNN Online
Sächsische Zeitung

Yenidze / Dresden: Die Perle im "Nahen Osten"

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