Bildungserfolg weiter von sozialer Herkunft abhängig / Bildungsstudie gibt Sachsen relativ gute Noten

Bildungserfolg ist in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft abhängig. Das ermittelte der „Chancenspiegel“ der Bertelsmann Stiftung, der vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) erstellt wurde. Demnach haben Kinder aus unteren Sozialschichten deutlich geringere Chancen, ein Gymnasium zu besuchen, als Kinder aus oberen Sozialschichten.

Das gilt zwar auch für Sachsen, allerdings stehen hier die Chancen für arme und Migrantenkinder deutlich besser als in anderen Bundesländern.

Sachsen hat den höchsten Anteil an Schülern, die eine Ganztagsschule besuchen (73% in der Primar- und Sekundarstufe), was als hohe Integrationskraft gewertet wurde. Auch die Lesekompetenz ist bei Sachsens Schülern überdurchschnittlich hoch.

Überdurchschnittlich ausgeprägt ist in Sachsen allerdings auch der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss (11,2% vs. 7% Bundesdurchschnitt). Die Hochschulreife erreichen 43,2% der Schüler (Bundesdurchschnitt: 46,4%).



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Frühere Beiträge:
Lernatlas 2011: Dresden gut platziert; Bildungsmonitor: Sachsen auf Platz 1

Quellen: Sächsische Zeitung, Financial Times Deutschland (inzwischen eingestellt)

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