Klimaschutz, Energiewende – Strom sparen: Dresden im Städtevergleich

Windpark Schneebergerhof. Im Vordergrund eine Photovoltaikanlage mit Dünnschichtsolarzellen. In der Bildmitte eine Windturbine vom Typ Enercon E-66 (1,5 MW), rechts daneben eine Enercon E-126 (7,5 MW) und ganz rechts wieder eine Enercon E-66.

Die Energiewende ist eine große Herausforderung. Strom sparen kann helfen, sie leichter zu bewältigen. Wie steht Dresden im Städtevergleich da? Das Handelsblatt stellt die fünf größten Stromsparer und die zehn größten Energieverschwender auf Basis einer Studie des Portals preisvergleich.de in 120 Städten vor.

Top 5 Stromsparer-Städte 2013 (im Vergleich zum Vorjahr)

  1. Schwerin: Einsparung 26,5%
  2. Erfurt: Einsparung 24,1%
  3. Neubrandenburg: Einsparung 22,6%
    Möglicher Grund: hohe Arbeitslosigkeit
  4. Dresden: Einsparung beim Stromverbrauch um 20,3% gegenüber 2012
  5. Schweinfurt: Einsparung 18,5%
Striezelmarkt von oben, Dresden
Der berühmte Dresdner Striezelmarkt

Dresden ist laut dieser Rangliste die viert-erfolgreichste deutsche Stadt beim Strom sparen. Das entspricht Platz 117 von 120 Städten, die nach ihrem Stromverbrauch sortiert wurden.



Auffällig ist der Trend, dass ostdeutsche Städte mehr Strom sparen als westdeutsche. Ob es (nur) an schwierigeren wirtschaftlichen Verhältnissen liegt?

Top 10 „Stromsünder-Städte“ in Deutschland 2013

  1. Bamberg: 2.235 kWh / Kopf; 21,8% über Bundesdurchschnitt
  2. Regensburg
  3. Osnabrück
  4. Aachen
  5. Erlangen
  6. Saarbrücken
  7. Oldenburg
  8. Celle
  9. Bremerhaven
  10. Fürth

Auffällig: Die Top-10-Liste der Städte mit dem höchsten Stromverbrauch umfasst ausschließlich westdeutsche Städte, mit Bamberg und Regensburg stehen zwei bayerische an der Spitze, mit Erlangen eine weitere aus dem Freistaat im Süden in den Top 5. Offenbar sind die Unterschiede nicht ausschließlich über den Wohlstand (das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen) erklärbar, da beispielsweise das „reiche“ Hamburg über eine vergleichsweise gute Strombilanz verfügt.

Methode:
Stichprobenartiger Vergleich von 120.000 Strom-Verträgen, die 2012 und 2013 online abgeschlossen wurden; Berechnung des durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauchs unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Haushaltsgrößen laut Statistischem Bundesamt bzw. der Landesämter

Quelle: Handelsblatt




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